Intensivkurs Bodenarbeit 2010

Der diesjährige CaValetta-Kurs zum Thema Bodenarbeit fand am 17. und 18. April bei strahlendem Sonnenschein auf Hof Isegrim statt.

Samstag

Zum Einstieg zeigte Máni wieder wie's am Ende aussehen sollte und anschließend wurden die Teilnehmerinnen wieder einmal in ihre frühe Kindheit versetzt. "Pferd spielen" stand auf dem Programm: Die Bewegungsabläufe zur Führarbeit wurden zunächst miteinander geübt.

Dann wurden die Pferde geweckt und gleich zwei Kameras gezückt. Doe Ergebnisse des Fotoapparats sind nun hier zu bestaunen. Zur Analyse für die Teilnehmerinnen wurde zusätzlich gefilmt.

Conny und Lomba waren die ersten. Das halten der Führposition war gar nicht so einfach...  

 

 
   
     
 

Das Anführen: Sieht so einfach aus, ist aber mit viel Koordination verbunden.
 

 
     
 

Hier gelingt Conny ein elegantes Anhalten ohne Einwirkung am Führstrick.
"Sehr schön!"
 

 
     
 

 
 


Astrid und Fifa zeigen recht bald gelassene Präzision.

 

 
 

Auch dieser Stopp sieht sehr ordentlich aus.
 



Nachdem im Schritt alle Übungen sauber gelingen, wird's ein bisschen sportlicher (begleitet von der Erkenntnis, daß das Rennen im tiefen Reitplatzsand auch für die Pferde sicher recht anstrengend ist).
 



Anke und Máni glänzen durch konsequentes Verhalten:
So konsequent wie Máni seine Position verlässt, wenn Anke durch Hinweise aus der MItte abgelenkt wird, so zuverlässig manövriert Anke ihn auf seinen Ausgangspunkt zurück. 


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Der Seitenwechsel hinterm Rücken klappt schon bald ohne Verknotung der Arme.
 



Anke und Máni haben "den Dreh raus". Das Abwenden zum Pferd bedarf der guten Planung und verlangt von der Führperson präzisen Einsatz von Körpersignalen und Position.
 



Zur anschließenden Auswertung der Videos müssen wir und in den Schatten zurückziehen. Nicht nur, weil die Sonne den Bildschirm verspiegelt, sondern auch, weil es tatsächlich seeeeehr warm ist .

Nach einer ausgiebigen Pause (in der die Teilnehmerinnen mir beim Ausmisten geholfen haben - Vielen Dank!) wurden Die Theoriezettel gezückt .

Als die Köpfe zu qualmen beginnen wie der Eyjafjallajökull wurde mit Kaffee gelöscht und das neu erworbene Wissen in die Praxis umgesetzt.



Auf dem kleinen Viereck übt Astrid sich Fifa aus der Distanz mitzuteilen.



Dabei ist es wie beim Reiten: ist ganz einfach, man muss nur 20 Dinge auf Einmal bedenken.... 

Anke ist mit viel Konzentration bei der Sache.
 

Máni dankt es ihr mit aufmerksamer Mitarbeit.

 

Lomba in Bewegung zu halten ist bei diesem Wetter keine leichte Aufgabe.



Mit der Zeit überträgt sich Connys Engagement aufs Pferd.

 Sonntag

Am Sonntag war uns das Wetter weiterhin hold. Allerdings mussten wir ohne Anke auskommen.

Conny und Astrid wollten die Longenarbeit verfeinern - heute mit der langen Longe. Weil die beiden das Auf- und Abwickeln sowie die Vorbereitung zum Handwechsel schon fleißig geübt hatten, blieben Verhedderungen größtenteils aus.

Manni darf den ersten Arbeitstag seines Lebens mit Astrid verbringen. Es gelingt ihr sehr gut, den ungestümen Jungspund in geregelte Bahnen zu lenken.

Aufmerksam und eifrig folgt der kleine Racker jedem Hinweis aus der Bahnmitte und besteht seine Feuerprobe mit Bravour.

Conny und Lomba erwecken heute einen regelrecht sportlichen Eindruck. Die Hilfslinien in der Mitte sorgen dafür, daß Conny nicht mehr Sport macht als ihr Pferd...

Mit dieser schönen Arbeitseinheit können dann sowohl Conny, als auch Lomba und sogar deren Lehrerin zufrieden sein.

Nach der Praxis befassen wir uns noch einmal theoretisch mit den Tiefen der pferdischen Psyche.
Nun waren die Telnehmerinnen bis zum Rand gefüllt mit Eindrücken und Erfahrungen. Den Restlichen Sonntag nutzten Menschen und Pferde um sich bei herrlichem Sonnenschein von den lehrreichen, aber anstrengenden Stunden zu erholen.